Mittwoch, 11. März 2009
お久しぶり!oder long time no see!
Dienstag, 27. Januar 2009
Ämter...
Ich hatte in Deutschland schon oft das „Vergnügen“ einen Amtsgang erledigen zu dürfen. Dabei muss ich hervorheben, dass ein Gang zu einem Amt in Bremen sehr angenehm ist, in Berlin das Ganze jedoch schon ein Mal zur Qual werden kann...
Soweit als Einführung.
Am Freitag begab es sich, dass ich zu meinem ersten Gang in eine Behörde in einem fremden Land ging. In Deutschland haben wir gehört, dass Japan ein sehr bürokratisiertes Land sei und sie es mit Deutschland durchaus aufnehmen könnten, aber das ich sowas erleben „durfte“ hätte ich mir auch nicht träumen lassen! Eigentlich wollte ich das nicht schreiben, aber ich habe es jetzt bereits mehrfach zum Besten gegeben und denke, dass die Menschheit ein Recht darauf hat es zu erfahren! Here we go:
Um ein Praktikum machen zu können bei dem man Geld verdient, muss man seinen „status of residens“ von „Student“ zu irgendwas anderem änder. Soweit so gut, dachte ich, dann mach ich das mal und fuhr mit Michael, der das auch machen musste, aber durch seinen Arbeitgeber bereits alles nötige erledigt hatte, nach Shinagawa 品川 in Tokyo um dort zum Immigration Office zu gehen.
In der Eingangshalle war ein Infostand, an diesem sollte man sich doch bitte die nötigen Formulare besorgen. Ok, also hin da! Das Gespräch lief auf japanisch, deswegen gebe ich hier nur ungefähr (und etwas überspitzt) wieder wie es ablief:
„Guten Tag, ich würde gerne meinen „status of residens“ änder.“ sagte ich.
„Guten Tag, welchen Status haben Sie denn momentan inne?“ sagte die nette Frau am Tresen.
„Im Moment bin ich Austauschstudent und ich möchte gern ein Praktikum machen.“ antwortete ich. (schwerer Fehler!)
„Aja, dann müssen Sie im 2. Stock (japanisch, also 1 OG in Deuzschland) daundda hin!“
„Danke sehr!“
Im 2. Stock: Ich sehe Micha, wie er grade mit jemandem an einem Schalter spricht, der Schalter ist jedoch nicht dort, wo ich hin geschickt wurde! Aber ich will doch genau das gleiche wie er!?!?!
Der nächste Informationstresen:
„Guten Tag, ich würde gerne meinen „status of residens“ ändern.“
„Guten Tag, welchen Status haben Sie denn momentan inne?“ sagte die nette Frau am Tresen.
„Im Moment bin ich Austauschstudent und ich möchte gern ein Praktikum machen.“ antwortete ich. (Vielleicht bekannt?)
„Aso, dann müssen sie sich im 1 Stock (EG) das Formular für das Ändern des „status of residens“ holen! Da bei dem Infotresen!
„Aso?(etwas ungläubig)Dann mach ich das doch mal!“
Im 1 Stock, Infotresen:
„Hallo, (ich schon wieder) ich brauche das [Formular für das Ändern des „status of residens“].
„Sie sind doch Student im Moment, haben Sie gesagt oder?“
„Ja.“(Fehler!!!)
„Werden Sie in dem Praktikum Geld verdienen?“
„Ja.“(schwerer Fehler)
„Also, im Moment sind Sie vom Status her einem japanischen Studenten gleichgestellt, wenn Sie nun den Status ändern wollen, dann gehe Sie im 2 Stock bitte dortunddort hin, da wird man ihnen helfen können.“
„Mhm, danke.“ sagte ich etwas skeptisch.
Im 2 Stock, dortunddort
Ich stehe ca. 5 Min. rum, ohne dass sich irgendwer verantwortlich fühlt oder ich ne Nummer ziehen könnte oder irgendwas passiert...
Also beschließe ich wieder zu der netten Frau im 2 Stock an den Infotresen zu gehen.
„Hallo, (ich schon wieder) die Frau da unten will mir das Formular nicht geben, sie hat mich dortunddort hingeschickt.“
„Komisch, Sie brauchen aber dieses Formular!“
„Mhm, könnten Sie mir das vielleicht aufschreiben?“ (schwerer Fehler! Denn jetzt ist sie nicht mehr so freundlich)
„Ich habe nichts zu schreiben hier! Gehen Sie zu der Frau und sagen Sie ihr Sie bräuchten das [Formular für das Ändern des „status of residens“] Ihr japanisch ist doch gut oder nicht, Sie werden es der Frau schon klar machen können!“
„Aja, danke, ich versuche es noch mal.“ sage ich schon am Ende meiner Gedult! Habe ich erwähnt, dass in dem Gebäude gefühlte 30 Grad herrschten?
Im 1 Stock, Infotresen:
„Also, ich brauche das [Formular für das Ändern des „status of residens“]!!!“
„Ach was, Sie schon wieder? Ich glaube dann geht das hier nicht, Sie müssen in Ihr Land zurück und von dort aus den Status ändern lassen!“ sagt sie und schaut dabei zum nächsten in der Reihe!
„Entschuldigung! Ich werde bestimmt nicht in mein Land zurückkehren! Ein freund von mir erledigt hier das Selbe, was ich auch brauche und er ist auch nicht in „sein Land“ zurückgekehrt!“
„Aus welchem Land kommen Sie denn?“
„Aus Deutschland.“
„Tja, ich sehe da leider keine andere Möglichkeit, Sie müssen in Ihr Land, dieses Deutschland, zurück und das dort beantragen!!!“
(Na klar, ich flieg jetzt mal eben in mein Land zurück! Sind Sie noch ganz dicht???)
Im 2 Stock, Gespräch mit Miach:
Ich sag: „Und wie läufts?“ Darauf hoffend, dass er auch irgendwelche Probleme hat.
„Ah, du bists, ich bin soweit durch, keine Probleme und du? Können wir gehen?“
„Ähhh, nein, ich muss noch ein wenig hier bleiben...“
„Ach so? Warum denn?“
„AAAAAAAAA, weil die mich hier hassen oder so! Hast du mal nen Stift und was zu schreiben?“
„Klar hier, wofür?“
„Ich schreib mir jetzt auf wie das Formular auf japanisch heißt!“
„Ok, ich fahr dann schon mal.“
„Klar!“ (Lass mich hier doch alleine!!!)
Im 1 Stock, Infotresen:
Ich habe Glück, die „nette“ Dame hat nen anderen Kunden.
Also zu einer etwas jüngeren: „Können Sie englisch?“
„Natürlich. Was darf es sein?“
(Gott sei Dank!) „Ich hätte gerne das [Formular für das Ändern des „status of residens“]!“
„Kein Problem!“ (nee, hat sie das jetzt wirklich gesagt??? Oder ist das nur eine Wunschvorstellung???)
„Aja, danke!“
Sie zu der „netten“ Dame:
„Ich brauche mal das [Formular für das Ändern des „status of residens“] für diesen netten Herrn.“
Nette Dame: „Für den? Der soll erst mal in sein Land zurück! Ich habe ihm das schon gesagt!!!“ (und wenn Blicke töten könnten, ich könnte diesen Bericht nicht abliefern!)
Ich auf englisch: „ Aber ich brauche nur das Formular, das haben mir auch die anderen gesagt und mein Kumpel hat das hier auch grade erledigt, genau das!!!“
Die jüngere: „Jetzt geben wir ihm halt das Formular, wenn das falsch ist, kann er ja immer noch in sein Land zurück...“ (sehr gastfreundlich oder? Wann verpisst der sich entlich wieder in sein LAND und lässt uns in Ruhe!?)
„Na gut, hier hat er das Formular!“ sagt die „nette“ dann schließlich!!!
Fazit: mein japanisch ist bereits gut genug um Leuten zu sagen, was ich will! (Sehr gut!) Problem: ob die Leute das Verstehen und mir das geben, was ich will, steht in nem anderen LAND!!!
Montag, 26. Januar 2009
"Sumo 相撲" oder "some more BIG guys in Japan"
Zusammen mit André und Henning ging es gleich zu früher morgen Stunde los. Für mich hieß es um 6 Uhr aufstehen... Naja, was macht man nicht alles für eine gute Show? Wir wussten nämlich nicht wie groß der Andrang auf die Karten sein wird und da wir uns nur die unreservierten Plätze leisten wollen, wollten wir lieber nicht zu spät kommen.
Wir wurden auch gleich von ein paar Trommlern begrüßt, die in einem Turm saßen und die wartende Meng unterhielten. Jedoch war diese Menge nicht so groß wie befürchtet und wir erhielten eine Karte. Die ersten Kämpfe sollten dann gegen 9 Uhr los gehen, aber wir holten uns erst ein Mal in einem nahegelegenen Konbini unser Frühstück.
Das ganze drum herum ist eh sehr spannend mit anzusehen und das reicht auch schon bei den Amateuren. Durch ein Buch, welches ich zu Weihnachten bekommen habe war ich auf die Rituale schon ein wenig vorbereitet, aber Live ist doch besser!
So gibt es neben dem ständig wechselnden Schiedsrichter vor jedem Kampf einen der die Namen, den Ringerstall und die Seite (Ost oder West) singt! Das klang echt beeindruckend! An den Seiten um den Ring sitzen immer die Stallbesitzer, ehemalige Sumotori und jeder Ringer, der sich neben sie setzt um auf seinen Kampf zu warten oder der in den Ringsteigt, verbeugt sich vor dem Sensei und entschuldigt sich quasi dafür, dass er vor ihm durch muss! Sehr japanisch das! Die Stallbesitzer kommen ab und an auch zu einer Besprechung in den Ring, wenn eine Entscheidung nicht ganz eindeutig ausfällt.
Ab 14 Uhr kamen dann die professionelleren, aber noch in niederen Rängen kämpfenden Ringer an die Reihe.
Auf dem Video sieht man den Einmarsch des Yokuzunas Asashoryu:
Am spektakulärsten und von uns dreien am meisten erwartete Kampf war der vorletzte. Der Yokozuna Asashoryu (ein Mongole 184 cm bei ca 148 Kg) gegen den bulgarischen Riesen Kotooshu (204 cm bei ca 150 Kg Kampfgewicht und Jahrgang 83! Also ich quasi...) Der Yokozuna ließ sich auch nicht lumpen und entschied den Kampf für sich!
Wahnsinn! Zum krönenden Abschluss dann noch die Bogentanzzeremonie und ab ging es sehr erschöpft von den vielen Eindrücken nach Hause!
Mittwoch, 14. Januar 2009
Yokohama, Stadt der Superlative
Also sollte man diese Stadt gesehen haben oder nicht? Das dachten wir uns auch und da wir grad Besuch von Roxy und Janina hatten, die beiden machen ihr Austauschjahr in China, da müssen wir hin!
Also gings am 2. Tag des Jahres 21 nach Heisei (Japanische Zählweise für die aktuelle Kaiserperiode) dort hin. Die Zugfahrt dauerte ca. 1 1/2 h. Aber wer Japan kennt weiß, dass dies keine lange Fahrtzeit ist. Dort angekommen ging es auch gleich rauf auf den Landmarktower. Die Sicht am diesem Tag war nahe zu perfekt und daher sehr spektakulär!
Danach ging es dann am Hafengebiet entlang Richtung Chinatown. Dabei konnten wir sehen, wie modern die ganze Stadt ist und wie günstig gelegen.
Dann, auf ein Mal mischte sich die Seeluft mit anderen, interessanten Gerüchen und wir wussten Chinatown kann nicht mehr weit sein! Um es kurz zu machen, die Chinaexpertinnen bestätigten uns, dass China doch etwas anders sei, als in Chinatown, aber interessant, lecker und aufregend war es dennoch, das bunte Treiben!
Im Anschluss daran ging es dann noch weiter auf Sightseeing in Tokyo. Nach Shibuya, Harajuku und Shinjuku standen noch auf dem Plan!
Samstag, 10. Januar 2009
Weihnachten und Neujahr in Japan!
Irgendwie war es komplett anders, aber irgendwie auch nicht! Kling komisch? War auch so...
Als Erklärung vielleicht erst ein Mal, was gleich ist. Die Straßendeko fängt schon viel zu früh an und die meisten Geschäfte sind auch recht früh auf Weihnachten eingestellt. Es gibt Weihnachtsmärkte
Angefangen mit der Dekoration: hier heißt es Illumination
Da keiner einen richtigen Plan hatte, was er denn nun zu Heiligabend und an den restlichen Feiertagen so treiben soll, hatte ich mir überlegt Katja, die Freundin in Kyoto, zu überraschen. Denn ihre Freundin Jenny hatte sich außer Landes begeben um in China Weihnachten zu verbringen! Aber, da Katja sich leider nicht so leicht überraschen lässt, musste ich ihr leider schon eine Woche vorher meine Pläne offen legen, denn sie hatte sich mal wieder völlig verplant!
Also fuhr ich nachmittags, nach einem leckeren Sushi-lunch mit Marius, an Heiligabend nach Kyoto. Nach kurzen Komplikationen kam ich dann abends bei Katjas Gastfamilie an. Diese hatte noch ein paar Freunde eingeladen und die Tochter mit Kind war auch dort, also eine große Runde. Es gab eine
Reichlich gedeckte Tafel mit allerlei Leckereien. Z.B. Knoblauchreis, Hähnchenschenkel, Yakitorispieße und am Ende als Nachtisch den wichtigen Christmascake! Ohne diesen ist Weihnachten in Japan nicht vorstellbar! (und sie finden es komisch, wenn man ihnen sagt, dass es so etwas in Deutschland nicht gibt…) Während des Speisens wurden dann auch ein paar Geschenke ausgetauscht und ich bekam von Katja eine Dose Beck’s Bier! Welch Gefühl von Heimat!
Am nächsten Tag unternahmen wir dann mal wieder einen Ausflug in meine Lieblingsstadt und hatten Glück, dass es immer nur geregnet hat, als wir im Bus oder irgendwo drinnen saßen.
Am zweiten Feiertag sind wir dann am Biwasee, begleitet durch leichten Schneefall, entlang spaziert und als wir so richtig durchgefroren waren, sind wir in ein deutsches Wirtshaus eingekehrt und haben Glühwein und Kaffee zum Aufwärmen getrunken!
Abends dann mit den Gasteltern erneut ins Kino, aber diesmal sollte es ein Hollywood Film sein. Diese werden hier oft im Original mit japanischen Untertiteln vorgeführt und so hatte ich nicht so große Probleme der Handlung zu folgen.
Im Anschluss daran gab es wieder einmal leckeren japanischen „Eintopf“ Nabe und gut gesättigt fuhren Katja und ich mit dem Nachtbus zurück nach Tokyo, denn wir wollten zusammen mit anderen Kommilitonen in das neue Jahr rutschen. So kam es dann auch, dass sich nach und nach Janu, Jenny, Roxy und Janina in Tokyo einfanden und wir nach einem kleinen Nomikai (Essen und Trinken) zu einem Tempel fuhren um dort den Countdown für das neue Jahr zu erleben. Bei den Japanern ist es üblich Silvester und Neujahr mit der Familie zu begehen und gegen 24 Uhr zu den Tempeln zu strömen und dort zu beten und sich von den 108 Glockenschlägen von den Sünden des Alltags befreien zulassen. An dem Tempel wo wir uns einfanden wurden Luftballons verteilt und die Japaner befestigten Wünsche an ihnen und ließen diese um 24 Uhr steigen. Dies ersetzt ein Feuerwerk zwar nicht ganz, aber war dennoch nett mit anzusehen!
Danach ging es dann bis morgens um 5 Uhr in einen Club um auf europäische Weise zu feiern!
Silvester war also auch etwas anders als sonst, ich persönlich fand es aber gut!Am 2.1. ging es dann gemeinsam nach Yokohama, dies gibt aber einen extra bericht! ; - )
Montag, 22. Dezember 2008
Donnerstag, 4. Dezember 2008
Flo und Mambu essen sich durch Japan
Da das Essen eine sehr Zentrale Rolle einnimmt und uns jeder in Japan und zu Hause danach fragt, dachten wir, widmen wir dem Thema einen ausführlichen Bericht.
Morgens zum Frühstück sind wir noch nicht so Japanisch und begnügen uns mit Toast und Kornflecks. Am Wochenende jedoch gönnen wir uns ab und zu eine ordentliche Portion Rührei mit Speck! Und dazu einen starken Kaffee und Orangensaft. Wochentags nutzen wir zu Mittag das reichhaltige und preisgünstige Angebot der Dokkyo-Mensa. Hier gibt es eine Auswahl von Spaghetti Bolognese, über Soba, Udon, Ramen, Curryreis und Gyudon bis zum Dokkyo-Lunch. Obwohl es eine Vitrine
mit den entsprechenden, in Wachs gegossenen, Gerichten gibt, war es am Anfang jedoch ein beschwerlicher Weg bis zur Essensausgabe. Denn zunächst muss man sich die Art bzw. Namen des Gerichts merken, am Automaten das entsprechende Ticket ziehen, um dann die richtige Ausgabestelle zu finden.
Diese sind geordnet nach Chinesischen Nudeln, Japanischen Nudeln, Reisgerichten auf flachen Tellern, Reisgerichten in Schalen und Pasta. Mittlerweile haben wir allerdings den Clou raus. Jedoch muss man dann die nächste Hürde nehmen und einen Sitzplatz in der völlig überfüllten Mensa finden. Die Japaner und Japanerinnen legen gerne mal ihre sämtlichen Handtaschen, ja auch die Japaner, auf 10 Plätze obwohl sie nur zu viert oder so sind. Und wenn einem das japanische Essen nicht mehr genügt kann man sich auch bei dem zur Mensa gehörigen McDonalds ein setto (Menü) kaufen. Um nicht während des Unterrichts, nach der Mittagspause, einzuschlafen, gönnen wir uns regelmäßig einen leckeren Kaffee oder Kaffee Mocca aus dem Style-Cafe im Unigebäude.
Gegen Abend gehen wir für gewöhnlich beim Value Supermarkt der sich gleich um die Ecke des Wohnheims befindet einkaufen. Meistens gehen wir erstmal direkt zur Fleischtheke und suchen uns eine ordentliche Portion Rind- oder Schweinefleisch aus. Dieses ist in Japan fast immer in längliche, dünne, mundgerechte Scheiben geschnitten. Als Beilage, fürs Auge, dienen meistens Karotten, Lauch oder auch mal Brokkoli (aber nie alles auf einmal).
Wieder zu Hause wäscht Flo erstmal den Reis und Mambu widmet sich dem jungen Gemüse.
Während der Reis brodelt, kommt das leckere Fleisch in die Pfanne.
Kurze
hinzu und das ganze wird mit einer leckeren yakiniku Soße oder einer selbst gemachten Ingwar-, Zucker-, Soja- und Sake-Soße abgerundet. Das ganze wird dann wie folgt aus Schalen gegessen. Erst der Reis und dann das Fleisch mit dem Gemüse.
Selbstverständlich mit Stäbchen! Ab und zu suchen wir aber auch eins der vielen, sich in der Nähe befindlichen, Restaurants auf. Da wären z.B. die Preisgünstige Sobabar (japanische Buchweizennudeln), der traditionelle Ramenladen (chinesische Nudeln) oder die etwas teureren aber leckeren yakiniku (gegrilltes Fleisch)
und shabushabu (in Sud gekochtes Fleisch) Restaurants. Und falls uns mal der große Hunger übermannt gibt es ja immer noch ein tabehodai (all you can eat). Das Sushirestaurant wird nur selten Besucht.
Ab und zu lassen wir uns auch von netten japanischen Studentinnen in die Welt der japanischen Kochkünste einweisen. Abgesehen davon dass sie nicht wussten wie man ohne einen Reismessbecher Reis kocht, war es bisher immer sehr lecker.
So wurde uns auch gezeigt wie man, das aus der Kansairegion stammende Gericht takoyaki (gebackener Oktopus) zubereitet. Auf der Suche nach einem überzeugenden Dessert sind wir bisher kläglich gescheitert. In Japan gibt es zu unseren bedauern keine Nachtischkultur. Die zehnmal eingepackten, viel zu kleinen Schokoladenkekse sind nicht nur teuer, sondern auch oft nicht so schmackhaft.
Wir bitten Rechtschreibfehler und ähnliche Fauxpas zu entschuldigen, da wir den Blogeintrag im Beisein einer Flasche Suntory Whiskey verfasst haben.